Vorlesewettbewerb Englisch

Am 21. Februar 2006 fand der diesjährige Vorlesewettbewerb im Fach Englisch statt. Zum vierten Mal seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2003 traten Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen gegeneinander an, um ihre Lesefähigkeit vor einem größeren Publikum unter Beweis zu stellen. Allerdings setzte sich der Kreis der Zuhörer nicht wie bislang aus den Klassenkameraden zusammen, sondern aus den sechsten Klassen, um diese schon frühzeitig für ihren Wettbewerb im neuen Schuljahr zu motivieren. Als weiteren Anreiz durften die Sechstklässer am Ende ihr eigenes Votum über den Schulsieger abgeben.

Wie im Vorjahr war es zunächst die Aufgabe der Englischlehrkräfte in der 7. Jahrgangsstufe, die jeweiligen Klassenbesten in einem internen Auswahlverfahren zu ermitteln. Am 21. Februar stellten sich dann drei Schülerinnen und drei Schüler dem großen Publikum und der Jury, und zwar David Pfrang und Lydia Wengel aus der 7a, Johannes Grohmann und Katharina Hiller aus der 7b sowie Jaquelin Hermentin und Fabian Mündlein aus der 7c. Jeder las zuerst einen selbst gewählten und zu Hause vorbereiteten Text. Dabei kam es nicht nur auf korrekte Aussprache und Intonation an, sondern auch auf eine lebendige Textgestaltung.

Aufgabe der Jury, die sich aus drei Kollegiaten der K13, drei Lehrkräften des Gymnasiums und drei Mitgliedern des Elternbeirates zusammensetzte, war es zunächst, die Kandidaten nach ihrem ersten Lesedurchgang zu bewerten. Da das Feld nahe beieinander lag, wurden alle sechs jungen Leserinnen und Leser in die zweite Runde geschickt. Nun galt es, einen unbekannten Text aus einem Jugendbuch wirkungsvoll und möglichst fehlerfrei vorzutragen.

Als sich im Anschluss die Jury zur endgültigen Beratung zurückzog, durften die Zuhörer in der Zwischenzeit ihren eigenen Favoriten bestimmen. Die Begeisterung war groß, als sich am Ende herausstellte, dass die Entscheidung der Jury dem überwiegenden Urteil der Sechstklässer entsprach. Mit großer Mehrheit wurde somit Katharina Hiller aus der 7b zur Schulsiegerin erklärt. Sie hatte sich durch ihre Vortragsleistung im zweiten Lesedurchgang unangefochten an die Spitze der Wettbewerber gesetzt.

Nicht nur die Siegerin, sondern auch die anderen Wettbewerbsteilnehmer wurden für ihren Einsatz mit kleinen Buchpreisen belohnt, die dankenswerter Weise die Buchhandlung Högner, Marktbreit, wie bereits in den vorhergehenden Jahren gestiftet hatte.

Bernd-Uwe Groß