Studienfahrt nach Rom

I. Programm und Verlauf

Teilnehmer:
51 Kollegiaten der K13 sowie vier Lehrkräfte, Herr Nusko, Frau Schönner, Herr Mc Bride, Frau Rahner

Datum:
9. bis 16. September 2005

Ankunft und erste Orientierungsgänge um die Piazza Navona

Nach einer langen Nachtfahrt erreichten wir am Samstag, dem 10.September, um 8.30h morgens ziemlich übermüdet den Bahnhof Roma Termini, von wo aus wir dann unsere schweren Taschen zum Hotel schleppen mussten. Während des viertelstündigen Fußmarsches freuten wir uns schon auf ein sauberes Bett in einem angenehm kühlen Zimmer, wo wir uns vor der ersten Besichtigungstour etwas erfrischen könnten. Daraus wurde nichts, denn die Zimmer waren nicht bezugsfertig. Aber dadurch ließen wir uns die Laune nicht verderben und machten uns bald bei wunderbarem Sonnenschein auf, um Rom zu erobern. Wir erkundeten zunächst die Gegend um den Campo dei fiori und die Piazza Navona, machten dann noch einen kurzen Abstecher zum Pantheon und kehrten schließlich ziemlich erschöpft in unser „Luxushotel“ zurück. Nach einer ausgedehnten Siesta gingen wir gegen Abend noch zur Fontana di Trevi und dann über die Piazza Barberini zur berühmten Spanischen Treppe.

Kultur und Spaß in Ostia

Den Sonntag begannen wir mit einem Besuch in Ostia Antica, der Hafenstadt, über welche Rom mit Waren aus den Kolonien beliefert wurde. Nachdem wir den kulturellen Teil hinter uns gebracht hatten, fuhren wir an den Strand und genossen Sonne und Meer.

Spaziergang durch das antike Rom

Am Montagmorgen machten wir uns auf den Weg zum Colosseum, um von dort aus über das Forum Romanum zu „lustwandeln“. Ein Spaziergang über das Capitol und die Piazza Marc Aurel sowie die Besichtigung des Circus Maximus rundeten das kulturelle Programm dieses Tages ab. Trotz unserer schon fast wund gelaufenen Füße stiegen wir jedoch anschließend, noch auf den Aventin, wo wir mit einem einzigartigen Blick über die ganze Stadt und dem „Schlüssellochblick“ auf den Petersdom für unsere Ausdauer belohnt wurden.

Petersdom und Engelsburg

Am Dienstag machten wir erneut einen Gewaltmarsch zur Erkundung Roms. Wir wollten uns den Petersdom anschauen, was wir nach einigen Schwierigkeiten bei der elektronischen Taschen- und Körperkontrolle auch taten. Nicht alle kamen ohne Probleme auf die Kuppel hinauf, denn die Stufen sind sehr eng und steil; wer also leicht Platz- oder Höhenangst bekommt, sollte sich überlegen, ob er den Aufstieg wagt. Oben angekommen, waren aber alle von dem wirklich wunderschönen Blick über Rom, den Vatikan und die Gärten des Papstes beeindruckt.

Unser Weg zur Ara Pacis Augustae führte uns am Castell dellŽAngelo, der am Tiber gelegenen Engelsburg, vorbei, die vielen aus dem Bestseller „Illuminati“ bereits ein Begriff war.

Die Kunstsammlung der Päpste: Besuch der Vatikanischen Museen

Am Mittwochmorgen besuchten wir unter der Führung einer deutschsprachigen Expertin die Vatikanischen Museen. Nach dem interessanten und beeindruckenden Studium ausgewählter Werke von Raffael, Tizian und der von Michelangelo ausgestalteten Sixtinischen Kapelle, fuhren die meisten ein zweites Mal nach Ostia an den Strand, um die Sonne genießen zu können.

Die Katakomben

Nach dem Kofferpacken machten wir uns auf den Weg zu den etwas außerhalb gelegenen Katakomben von San Sebastian. Die Besichtigung erfüllte unsere Erwartungen nicht so ganz, denn unsere Führerin sprach ein sehr schlechtes Deutsch und spulte außerdem ihr Programm lieblos und in Windeseile ab. Weil Busfahren so schön ist (!), machten wir einen Riesenumweg durch einige Vororte, bevor wir ins Stadtzentrum zurückkehrten, wo wir die letzten Stunden für Besorgungen, einen entspannten Bummel, ein letztes Eis und ein ausgedehntes Abendessen nutzten, bevor uns der italienische Nachtzug um 21.37h wieder in die Heimat zurückbrachte.

Sarah Pamperrien (K13) und Monika Rahner

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