Unsere französischen Austauschpartner waren da!
Nachlese zum Aufenthalt der französischen Gastschüler in Marktbreit und Umgebung vom 14. bis zum 23. April 2007

Nach der Abreise der französischen Jugendlichen baten wir, die Französischlehrer, die den Austausch gemeinsam organisiert und durchgeführt haben, unsere Schüler um eine Rückmeldung. Hier einige Beispiele:
Theresia und Larissa (8b):
„Wir fanden es schön, den Schüleraustausch mit unseren
französischen Partnern zu erleben. Am besten haben uns der Hochseilgarten und
der Ausflug nach Würzburg gefallen, auch wenn wir an diesem Tag leider etwas
früh aufstehen mussten!
Wünschenswert wäre es, wenn wir noch mehr Zeit mit den Austauschschülern hätten
verbringen können. Und schade fanden wir auch, dass wir bei der Stadtführung in
Marktbreit und dem Besuch im Ochsenfurter Schulladen nicht dabei sein durften.
Aber insgesamt war die Woche viel zu kurz, weil sich schon richtige Freundschaften
entwickelt hatten.“
Fabian (9b):
„Im Grunde war der Austausch mit den Franzosen eine
Bereicherung. Ich habe viel über Frankreich erfahren, was ich schon immer
wissen wollte…“
Katharina (9b):
„Zuerst war ich sehr ratlos, was ich mit meiner Partnerin
anfangen sollte, aber mit der Zeit fiel die Hemmschwelle und ich konnte mit ihr
über alles reden. Außerdem hatten wir ja wirklich die ganze Woche über Programm
… Insgesamt habe ich Verständnis dafür, wenn mal etwas nicht so ganz geklappt
hat. Ich habe meine Partnerin lieb gewonnen und möchte die gemachten
Erfahrungen nicht missen. (…) In diesem Sinne freue ich mich auf nächstes Jahr
in Frankreich.“
Marissa (9b):
„Positiv war auf der einen Seite die Möglichkeit, die
eigenen Sprachkenntnisse zu erweitern und auf der anderen Seite das Kennen Lernen
vieler französischer Jugendlicher, da man ja nicht nur mit seinem eigenen
Partner zu tun hatte. Das gewährte uns dann auch einen ersten Einblick in die
französische Kultur: Mit Erleichterung stellten wir z.B. fest, dass nur wenige
unserer Franzosen Schnecken und Froschschenkel essen. Und froh waren wir
darüber, dass wir um 13. 00 Uhr Unterrichtsschluss haben und nicht wie die
Franzosen teilweise erst um 18.30 Uhr von der Schule nach Hause kommen.“
Vanessa und Franziska (8b):
„Durch den Austausch haben wir auch alle gelernt, freier
Französisch zu sprechen und so freuen wir uns schon sehr auf nächstes Jahr, wenn
wir nach Frankreich fahren.“
Hauptkritikpunkte waren, dass
- die Lehrer der anderen Fächer überhaupt keine Rücksicht auf Austausch nehmen und Hausaufgaben wie gewohnt stellen; sie müssten doch wissen, dass man sich nachmittags und abends seinem Gast widmen muss!
- die eigenen Austauschpartner den Unterricht meist in anderen Klassen besuchten.
- die Sprachkenntnisse noch zu gering waren: Manche der Franzosen lernen erst seit September Deutsch, die Hälfte der Deutschen lernen erst seit September Französisch.
- die deutschen Schüler nicht bei allen Programmpunkten, die am Vormittag statt fanden, mit dabei sein durften.
- sich bei den Treffen am Nachmittag bzw. am Abend die Franzosen zu den Franzosen und die Deutschen zu den Deutschen gesellten.
Monika Rahner

